Hauptseite SekKon SekKal Downloads SekOrg  
W Clonk lebiB eiD SekExp
SekRed Anmerkungen Eistee Gästebuch Member-Bereich

lebiB eiD

1 siseneG

Am Anfang war eine intelligente Welt.
Am 1. Tag sprach der Gott der Intelligenz: "Ich will ein Gymnasium schaffen, damit das Bildungsniveau steigt."
Und so geschah es.
Am 2. Tag sprach der Gott des Schwachsinns: "Ich will ein Wesen schaffen, das Leben und Schwachsinn in das Gymnasium bringt, und es soll Schüler heißen."
Und so geschah es.
Am 3. Tag sprach der Gott des Stumpfsinns: "Ich will dem Gymnasium eine Inneneinrichtung schaffen, damit es nicht allzu grau aussieht. "
Und so geschah es. (Zusätzlich schaffte er noch ein paar stumpfsinnige Schüler, um die niederen Klassen zu bevölkern.)
Am 4. Tag sprach der Gott des Blödsinns: "Ich will dem Schüler ein Wesen schaffen, das über ihn wacht, und ihm Wissen vermittelt, und es soll Lehrer heißen."
Und so geschah es (leider).
Am 5. Tag sprach der Gott des Wahnsinns: "Ich will etwas schaffen, das Ordnung in das Gymnasium bringt, und es soll Lehrplan heißen."
Und so geschah es.
Am 6. Tag sprach der Gott der Qual: "Ich will dem Schüler etwas schaffen, damit er sich nicht langweilt, wenn er das Gymnasium verlässt, und es soll Hausaufgaben heißen."
Und so geschah es.
Am 7. Tag hätte der Gott der Zeit sagen müssen: "Das was da geschaffen wurde, gefährdet die Existenz der Welt. Ich will es rückgängig machen." Aber er besichtigte zu dieser Zeit die Überreste einer Hochkultur, die auch ohne Gymnasium unterging.
Und so geschah es nicht.
Und das war der Anfang vom Ende der Welt.

2 Das Schwachsinn- Unser

Eines Tages aber sprach der Gott des Schwachsinns zu seinen Propheten: "Ich will unterscheiden die Schwachsinnigen von den anderen. Wer mich mit folgenden Worten anrufet, den erkenne ich als Schwachsinnigen." Und diese Worte lauteten:
Schwachsinn unser, der Du wohnst auf der Ablage in unserem Klassenzimmer
Vergessen werde Dein Name mehr oder weniger oder auch nicht
Dein Schwachsinn komme mehr oder weniger oder auch nicht
Dein Unwille geschehe mehr oder weniger oder auch nicht
Unsern täglichen Riesen gib uns auch heute mehr oder weniger oder auch nicht
Und vergib' uns unsere schlecht verborgene Intelligenz mehr oder weniger oder auch nicht
Wie auch wir vergeben den Stumpfsinnigen mehr oder weniger oder auch nicht
Und führe uns nicht in den Stumpfsinn mehr oder weniger oder auch nicht
Sondern erlöse uns von den Blödsinnigen mehr oder weniger oder auch nicht
Denn dein ist mehr oder weniger der Schwachsinn, der Schwachsinn und der Schwachsinn in Ewigkeit oder auch nicht
Mehr oder weniger AMEN oder auch nicht

3 Die zweite Erscheinung

Es begab sich zu der Zeit, da einige Propheten nichts schwachsinnigeres zu tun hatten, als auf die Erscheinung des Gott des Schwachsinns zu hoffen und zu warten. Diesmal beschloss der Gott des Schwachsinns sie vorzubereiten, und er gab ihnen Schutzbrillen. Zum Testen derselben schuf er ihnen eine Sonnenfinsternis. Dann erschien er ihnen auf dem Stuhl auf dem Betonsockel des Raumes 104. Dort übergab er zwei mehr oder weniger treuen Propheten die Gesetze, auf dass sie sie verbreiten und lehren.

4 Die erste Erscheinung

Es begab sich zu der Zeit, da einige Propheten nichts schwachsinnigeres zu tun hatten, als auf die Erscheinung des Gott des Schwachsinns zu hoffen und zu warten.
Da erbarmte sich der Gott des Schwachsinns ihrer und erschien ihnen auf der Treppe. Von seinem Schwachsinn geblendet fielen sie von der Treppe, und es dauerte lange bis wieder zwei Propheten schwachsinnig genug waren, das er ihnen erscheinen konnte.

5 Das tägliche Opfer

Und so sprach der Gott des Schwachsinns zu seinen Propheten:
"So ihr zu zweit seid, und fünf Riesen habt, so esset vier davon, den fünften aber opfert euerem Herren dem Gott des Schwachsinns. Und so euch dürstet, so trinket Eistee, jedoch opfert eurem Herren, dem Gott des Schwachsinns, eine Dose edelsten Getränkes (billigstes, kohlensäurehaltiges Getränk das es im nächsten Supermarkt gibt)."

6 Das Ritual der Party

Eines Tages aber sprach der Gott des Schwachsinns zu seinen Propheten: "Gehet hin auf den Pausenhof, dort wo der Beton am härtesten ist und nehmet mit euch eine Dose edelsten Getränkes (billigstes, kohlensäurehaltiges Getränk das es im nächsten Supermarkt gibt) und eine Packung neue Riesen. Die Riesen verteilet unter den Frommen, auf das sie sprechen die heiligen Worte die da lauten: "Wollen Sie den neuen Riesen probieren?- Ja, gerne. Was ist neu am Riesen?- Das möchte ich ja von Ihnen wissen.- Mmmmh, lecker schokoladig. Klebt überhaupt nicht an den Zngng. Viel zu hart und viel zu weich. Schmeckt scheusslich. Kann ich noch einen haben?" Die Dose aber schüttelt gut durch und werfet auf den Boden."

7 Das Bekenntnis zum Schwachsinn

Wer dem Gott des Schwachsinns anhängt, bekräftige seinen Glauben mit folgenden Worten:

"Ich glaube an den Gott des Schwachsinns, den Schwachsinnigen, Schöpfer des Schülers und des Schwachsinns.

Ich glaube an Tobi-Bahn-Kenobi, den Wichtigen, den Aufgeblasenen, den ersten Heiligen des Schwachsinns, Schöpfer der neuen Bahnlinie. Gelitten unter schlechtem Wetter, unter dem langsamen Baufortschritt. Hinabgestiegen auf das Niveau der Bahnarbeiter, wenig später aufgestiegen zum Chefinformanten des Wochenblatts.

Ich glaube an den Schwachsinn, Verbreitung, Gemeinschaft der Verrückten und Sterbung der Lebenden.

Beinen."

8 Der Eistee

Es begab sich zu der Zeit, da einige Propheten nichts schwachsinnigeres zu tun hatten, als auf die Lösung ihres Problems der Unterversorgung mit Getränken zu warten und zu hoffen.
Da erbarmte sich der Gott des Schwachsinns ihrer und erschien ihnen auf dem Kreisverkehr vor der Unterführung am Bahnhof und sprach zu ihnen:
"Gehet hin zu dem Supermarkt und nehmet von dem Eistee mit Pfirsichgeschmack für 0.45 € pro 1.5 Liter große Mengen und bringt ihn zu euren Schließfächern auf dass es euch nie wieder dürsten muss.
So Ungläubige kommen und von dem Eistee wollen, so gebet ihnen welchen, aber nicht ohne mindestens 1.00 € von ihnen zu erhalten."